FiA ETRC Misano 2016

29.05. - FiA ETRC Truckracing Misano 2016

Podiumsplätze für Kiss & das tankpool24-Team in Misano

Beim 2. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship auf dem Misano World Circuit an der italienischen Adria erklomm das tankpool24-Team gleich zweimal das Podium. Beim ersten Sonntagsrennen fuhr Norbert Kiss auf den dritten Platz und schuf so auch die Grundlage für den dritten Platz in der Teamwertung, in der Kiss gemeinsam mit seinem Teamkollegen André Kursim an den Start geht.
Nachdem Teamchef Markus Bauer den Pokal entgegengenommen hatte, meinte er freudestrahlend, „Wir sind ja schließlich auch nicht zum Urlaub machen hier.“
Die Rennen in Misano haben eben seit jeher auch etwas von Urlaubsfeeling, es herrscht – meistens – schönes Wetter, es geht relativ locker und relaxt zu, und das nahe Rimini, wo viele Teams ihre Hotels buchen, verbindet nun mal ein jeder mit Urlaub.
Beim tankpool24-Team war davon wenig zu spüren, hier hatte man selbst noch an der Rennstrecke intensive Vorbereitungsarbeit geleistet, teilweise ging es bis weit nach Mitternacht.
Am Samstagmorgen in den freien Trainings lief es dann auch noch nicht ganz optimal aber bereits im Qualifying war Kiss schon in die TopTen für die SuperPole gefahren, als die Rennkommissare die Rauchentwicklung des Motors beanstandeten. Alle Zeiten wurden gestrichen. Nach der Neujustierung ging Kiss noch einmal auf die Jagd nach Bestzeiten, erneut fuhr der Ungar in die TopTen – und dann wurde auch diese Zeit gestrichen, wegen Überfahrens der „Penalty Marker“.
Das hieß für das erste Rennen, Start ganz vom Ende des 16er-Feldes.
Da zeigte Kiss dann seine Fahrer- und auch Kämpferqualitäten, doch zum erhofften 8.Platz, der die Pole im zweiten Rennen bedeutet hätte, reichte es nicht ganz. Es wurde „nur“ der 9. Rang. Doch auch hier hatten die Rennkommissare noch etwas einzuwenden, diesmal zu Gunsten des tankpool24-Piloten. Da ein vor Kiss liegender Konkurrent Strafsekunden aufgebrummt bekam, rückte der Mercedes-Pilot um einen Platz vor, auf den ersehnten 8. Rang.
Im anschließenden Rennen konnte er diese Position nicht ganz halten, doch auch auf einen vierten Platz hatte man im Team zuvor nicht unbedingt gehofft.
André Kursim präsentierte sich auch wesentlich stärker als in der vergangenen Saison. Mit einem 13.und einem 14. Platz – in der Teamwertung neun und zehn – trug er maßgeblich zur Steigerung des Punktestandes auf dem tankpool24-Konto bei.

Am Sonntag hatten sich die äußeren Bedingungen massiv geändert. Herrschte bis dahin fantastisches Sommerwetter mit Temperaturen nahe der 30-Grad-Marke, war über Nacht eine dicke Wolkendecke aufgezogen.
Als es ins erste Tagesrennen ging, fing es gar heftig an zu regnen. Doch schon zuvor im Qualifying zeigte Kiss mit einem vierten Platz, dass das Vortagesergebnis kein Zufall war.
Im anschließenden Rennen waren die äußeren Bedingungen bedingt durch die kräftigen Regenschauer dann so unberechenbar, dass die Rennleitung nicht nur zwei Einführungsrunden, sondern zusätzlich noch eine Runde komplett unter Gelber Flagge fahren ließ. Kiss konnte das aber nicht beeindrucken, er setzte sich schon anfangs auf dem dritten Platz fest und gab den bis zur Zieldurchfahrt auch nicht mehr ab.

Im letzten Rennen des Wochenendes hatte der Ungar aber ausgesprochenes Pech. Bei der Fahrt in die Startaufstellung gab es leichte Probleme mit dem Getriebe und so schaffte es Kiss nicht mehr rechtzeitig seinen eigentlichen Platz in der 3. Startreihe einzunehmen. Der Mercedes wurde in die Boxengasse gewunken und von dort musste Kiss nach dem Start dem Feld hinterher jagen. Am Ende wurde es dann noch der 11. Platz.
Auch Kursim kam mit den schwierigen Bedingungen sehr gut klar, mit einem 12. und einem 13. Platz im Einzel-Championat holte der junge Pilot erneut wichtige Punkte für die Teamwertung.
In der Einzelwertung liegt Kiss nun mit 36 Punkten auf dem 6. Platz, in der Teamwertung belegen Kiss und Kursim zusammen mit 55 Punkten den 5. Rang.

„Das war für uns schon eine freudige Überraschung, hier aufs Treppchen zu kommen. So früh haben wir nicht damit gerechnet. Da wir hier einige Sponsorengäste zu Besuch hatten, hat es uns natürlich noch mehr gefreut,“ so Markus Bauer.
„Wir sind auch überzeugt, noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht zu haben, da ist noch mehr drin. Wir vertrauen da ganz auf unseren neuen Cheftechniker Stefan Honens und das restliche Team, die hervorragwend zusammenarbeiten, sonst hätten wir dieses tolle Resultat so auch noch nicht erzielen können.
Die Zeit bis zum nächsten Rennen ist kurz, dennoch wollen wir sie nutzen, um noch mehr aus dem Auto herauszuholen. Aber die letzten Zehntel sind ja bekanntlich immer die schwersten.“

Der dritte Lauf zur FIA ETRC findet vom 10. bis 12. Juni im südfranzösischen Nogaro statt.

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