FiA ETRC Hungaroring 2016

27.08. - FiA ETRC - Hungaroring 2016

Das bisher erfolgreichste Wochenende ...

Bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30 Grad, der Asphalt auf der Rennpiste heizte sich gar bis auf 53 Grad auf, wurde der 5. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship vor insgesamt 32.000 Zuschauern auf dem Hungaroring erneut ein „KISS NORBI“-Festival, und somit auch zu einem tankpool24-Festtag.


Das Zelt, die Stände der Teamsponsoren, der ganze tankpool24-Bereich war permanent umlagert von Medienvertretern und Fans. Aber nicht nur von dem großen allgemeinen Interesse waren Teamchef Markus Bauer und seine Mitarbeiter begeistert, auch sportlich war es das absolut erfolgreichste Wochenende in der bisherigen Teamgeschichte. Sowohl in der Fahrermeisterschaft als auch im Team-Championat war tankpool24 in allen vier Rennen immer unter den ersten Drei.
Schon in den Läufen zum Freien Training holte Lokalmatador Norbert Kiss aus seinem Mercedes alles heraus und fuhr gleich mehrfach Bestzeit.


Auch im Qualifikationstraining war der Ungar Zeitschnellster, und diese Zeit hätte in der SuperPole der TopTen auch locker für den ersten Platz gereicht, leider konnte Kiss diese Zeit dort nicht wiederholen. Doch auch vom 4. Startplatz aus kämpfte sich Kiss unter dem Jubel seiner Fans bis aufs Podium vor, hinter MAN-Pilot Jochen Hahn belegte er schließlich den 2. Platz.
Nicht minder feierte das Team den zweiten tankpool24-Piloten André Kursim, der mit dem 9.Platz seine ersten FIA-Punkte einfuhr und so tankpool24 auch den 2. Platz in der Teamwertung sicherte.


Das zweite Samstagsrennen war eines der ganz harten Sorte, wie es eben nur die zweiten Tagesrennen mit der umgekehrten Startreihenfolge sein können. Der Tscheche Frankie Vojtisek hatte die Pole. Seine mehr als 30 Jahre Truckracing-Erfahrung half ihm dabei, die nominell einfach schnellere Konkurrenz fast komplett hinter sich zu halten.


In der letzten Kurve vor dem Ziel jedoch kam der tschechische MAN ins Straucheln, Kiss, der direkt hinter Vojtisek lag, musste abbremsen, konnte aber dennoch einen Kontakt nicht mehr verhindern. Während der Tscheche in der Boxenmauer hängen blieb, schaffte es der tankpool24-Pilot um Zehntel geschlagen noch auf den 3. Platz.


Da auch André Kursim mit dem 8. Platz wieder in die Punkte fuhr, erreichte tankpool24 erneut den 2. Platz in der Teamwertung. In den Sonntag startete Norbert Kiss gleich mit der absoluten Bestzeit des Wochenendes: 2:16,724 im Qualifikationstraining. In der anschließenden SuperPole sicherte er sich auch den ersten Startplatz für das erste Tagesrennen.

Hier erwischte Jochen Hahn aber den besseren Start, gemeinsam setzte sich das Duo vom Feld ab, und völlig ungefährdet fuhr Kiss hinter dem deutschen MAN-Piloten auf dem 2. Rang ein. André Kursim rutschte mit dem 11. Platz zwar knapp an den Punkten in der Fahrerwertung vorbei, doch in der Teammeisterschaft holte er erneut ausreichend Zähler, sodass es ein weiteres Mal einen 2. Platz für tankpool24 gab. Das Abschlussrennen entwickelte sich beinahe ähnlich wie das zweite Tagesrennen am Samstag. Infolge der umgekehrten Startreihenfolge ging der junge Tscheche Jiri Forman aus der ersten Startreihe ins Rennen. Auch der Buggyra Freightliner-Pilot schaffte es, eigentlich sehr viel schnellere Konkurrenten aufzuhalten, darunter auch die beiden tankpool24-Piloten.
Wenige Runden vor Schluss konnte Kiss dann doch noch überholen, er kam schließlich an 5. Position durchs Ziel.

Lange nach der Siegerehrung erhielten diverse Piloten Zeitstrafen wegen „Overspeed“ beim Start – bis die Ampel beim rollenden Start auf Grün springt, darf maximal 70 km/h gefahren werden. Unter den Bestraften waren auch die beiden Erstplatzierten, die dadurch weit zurückfielen. Das wiederum brachte Norbert Kiss und André Kursim letztendlich aber den 3. und 7. Platz ein und tankpool24 mit dem 2. Platz auch erneut einen Podiumsplatz in der Teamwertung. „Das war schon ein ziemlich hartes Wochenende für das ganze Team,“ meinte der sichtlich geschaffte Teamchef Markus Bauer am Sonntagabend. „Die Hitze machte allen zu schaffen, nicht nur den Piloten und Mechanikern, sondern auch unseren vielen Gästen. Aber solch ein Wochenende haben wir bis jetzt ja auch noch nicht erlebt. Der große Erfolg entschädigt für viele Strapazen, und die erscheinen einem plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Ich muss allerdings die Erwartungshaltung etwas runterschrauben. Wir dürfen jetzt nicht in überschäumender Euphorie erwarten, dass das jetzt an jedem Rennwochenende so weitergeht. Allerdings bestätigen die Erfolge auch, dass wir wohl auf dem richtigen Weg sind.“

Der 6. Lauf zur FIA ETRC findet bereits am kommenden Wochenende auf dem Autodrom im tschechischen Most statt.

© 2017 tankpool24 Racing Team | Impressum
tankpool24 racing team verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiterlesen …