FiA ETRC Redbullring 2015

16.05. - FiA ETRC Redbullring 2015

Rollout für Beide ...

Beim 2. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship vor insgesamt 24.000 Zuschauern auf dem Red Bull Ring in der österreichischen Steiermark ging das MB-Truckracing-Team erstmals mit zwei tankpool24-Mercedes-RaceTrucks an den Start.

Für beide Trucks waren es die Jungfernfahrten, so stand denn auch erst einmal das Testen im Vordergrund. Dennoch machte man sich auch Hoffnungen in die Punktränge fahren zu können, insbesondere für Roland Rehfeld, dessen RaceTruck mit der Startnummer 24 von Anfang schon etwas besser lief.

In seinem ersten Rennen am Samstag lag der Berliner schon in den TopTen, als ihn der österreichische Iveco-Pilot Markus Altenstrasser einmal um die eigene Achse drehte. Bis Rehfeld wieder ins Rennen zurückgefunden hatte, war das gesamte Feld an ihm vorbei gezogen. Am Ende musste sich der Berliner mit dem 13. Platz zufrieden geben. 
Ganz so gut wie die Nummer 24 lief der Mercedes mit der 42, der vom letztjährigen tankpool24-Stammpiloten André Kursim gesteuert wird, eben noch nicht. Da immer wieder daran gearbeitet wurde, konnte Kursim auch nicht die Freien Trainingsläufe richtig nutzen. Umso mehr war für den jungen Piloten auch jede Rennrunde eine Testrunde.
Im 1. Rennen des Wochenendes belegte Kursim knapp vorm Teamkollegen Rehfeld den 12. Rang.

Im zweiten Rennen war Rehfeld wieder auf TopTen-Kurs als sein RaceTruck ein letztendlich irreparabler Motorschaden ereilte. Für den Berliner, der nach mehr als einem Jahrzehnt wieder eine komplette EM-Saison bestreitet, bedeutete dies das Ende seiner Rennaktivitäten an diesem Wochenende.
Kursim musste das zweite Rennen wegen Problemen mit der Abgasanlage dann auch schon nach fünf Runden vorzeitig beenden.

Am Sonntag konzentrierte sich das Team dann ganz auf die „42“, wollte man doch möglichst viele Erkenntnisse für die nächsten Rennen gewinnen. Da waren die Platzierungen von Kursim in beiden Sonntagsrennen, 13. und 12. Platz, eher von untergeordneter Bedeutung.

Gleichzeitig wurde aber auch schon fieberhaft geplant und telefoniert, um die Reparatur des defekten Motors sicherzustellen. Schließlich steht der nächste Lauf zur FIA ETRC schon am kommenden Wochenende im italienischen Misano an.
Ein Teil des Teams bringt nun Motor und RaceTruck bereits getrennt zurück in die heimischen Werkstätten, damit dort möglichst schnell ein Austauschmotor eingesetzt und der defekte Motor repariert werden kann, bevor man dem anderen Teil des Teams nach Misano nachreist.

„Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorgestellt haben, dann ist das eine logistische Meisterleistung, auf die ich dann mindestens so stolz bin wie auf FIA-Punkte“, erklärte Teamchef Markus Bauer.

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