FiA ETRC Le Mans 2015

10.10. - FiA ETRC - Le Mans 2015

Erfolgreicher Saisonabschluss

Das Finale zur FIA European Truck Racing Championship fand vor rund 55.000 Zuschauern auch 2015 wieder auf dem Traditionskurs Cicuit Bugatti in Le Mans statt.
Nachdem das tankpool24-Team beim 9. Lauf im spanischen Jarama mit nur einem Mercedes-RaceTruck an den Start gehen konnte, da Roland Rehfeld aus persönlichen Gründen verhindert war, und sich anschließend weiter förmlich vom Pech verfolgt fühlte – eine Stromsäule im Paddock, bei der die Polung verkehrt war, und infolgedessen diverse Elektrogeräte im Auflieger ihren Geist aufgegeben hatten, und am ersten Renntag gleich ein Turboplatzer, anschließend ein kapitaler und vor Ort irreparabler Motorschaden – wollte die Mannschaft um Teamchef Markus Bauer beim Finale in Le Mans demonstrieren, dass sie sich so schnell nicht unterkriegen lässt.

Zudem kam auch eine große Zahl von Sponsorengästen nach Le Mans.
So wollte das Team, obwohl Rehfeld weiter verhindert war, in jedem Fall wieder mit zwei RaceTrucks an den Start gehen und verpflichtete kurzerhand den Franzosen Florian Orsini, der auch schon in der Vergangenheit für das tankpool24-Team gefahren war.
Orsini hatte dieses Jahr eigentlich mit den Rennen pausiert, bei der Anfrage von Teamchef Markus Bauer musste Florian aber nicht zweimal überlegen. Extra für dieses Finale in Le Mans hatte der Franzose nun noch kurzfristig seine Rennlizenz verlängert.
In den Wochen zwischen Zolder und Le Mans waren an dem Mercedes ja auch noch einige Veränderungen vorgenommen worden, und die galt es hier zu testen. So war denn auch die Erwartungshaltung aller nicht sehr hoch angesetzt, es galt mehr die olympische Devise: Dabei sein ist alles.

So betrachtete das Team Orsinis zwei 15. und zwei 16. Plätze auch keinesfalls als Enttäuschung. Den emotionalsten Moment erlebte der Franzose sicherlich bei seinem Zieleinlauf im zweiten Samstagsrennen, als er nur noch langsam die Ziellinie passieren konnte und dann auch gleich stehen bleiben musste. Das Differential hatte seinen Dienst eingestellt.

Tosender Applaus schallte dem tankpool24-Piloten von den Tribünen entgegen. André Kursim hätte bei etwas mehr Glück – oder auch mehr Pech für die Konkurrenz – am Saisonende durchaus noch in die Punkte fahren können. Der neue Motor, der ja am Circuit Bugatti in einer wahren Fleißarbeit erst eingebaut worden war, arbeitete sehr viel versprechend und ließ auch Hoffnungen aufkeimen. Der Abstand zur direkten Konkurrenz war tatsächlich auch kürzer geworden. Bei Regen wären die Punkteränge erreichbar gewesen, aber Petrus tat dem Team leider keinen Gefallen.

Auch wenn es keine neuen Punkte im Fahrerchampionat gab, in der Teamwertung kamen ein paar weitere Zähler dazu und hier wurde das tankpool24-Team auch am Abend bei der offiziellen FIA-Zeremonie für seinen 5. Platz geehrt.

„Jetzt hatten wir ja doch noch ein versöhnliches Saisonfinale, nach dem Pech von Jarama hätte man damit unbedingt rechnen müssen,“ sagte MB-Motorsport-Chef Markus Bauer nach der FIA-Feier mit dem Pokal in der Hand. „Wir sind ja auch ein reines Privatteam ohne jegliche Werksunterstützung. Als einziges Mercedes-Benz-Team müssen wir alle Erfahrungen selbst machen, wir können nicht auf das zurückgreifen, was andere schon gestestet haben. Dennoch sind wir guter Hoffnung für die nächste Saison. Im Prinzip sind wir weiter in der Lernphase und haben dieses Jahr unsere mit Abstand beste Saison erlebt. Allerdings entwickeln die anderen Teams auch immer weiter, und wir müssen und werden diese Entwicklungslücke schließen.

Wir bedanken uns herzlich für die gransiose Unterstützung unserer Fans und Sponsoren - Vielen Dank - Ihr seid einfach Spitzenklasse !!!

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