FiA ETRC Misano 2015

23.05. - FiA ETRC Misano 2015

Erste FIA-Punkte für Rehfeld ...

Nach dem Pech beim letzten Lauf zur FIA European Truck Racing Championship auf dem österreichischen Red Bull Ring war das tankpool24-Team mit einem neuen Motor, viel Zuversicht und Hoffnung, aber dennoch auch mit einer gewissen Vorsicht zu den Rennen zum Misano World Circuit an der italienischen Adria gekommen. Das meist gar nicht typisch italienische, extrem regnerische Wetter sah Teamchef Markus Bauer auch gar nicht unbedingt als Nachteil. Tatsächlich fuhr Roland Rehfeld vor insgesamt 35.000 Zuschauern seinen Mercedes bei den Samstagsrennen auf einen zehnten und einen neunten Platz und holte sich so die ersten drei FIA-Punkte im Fahrerchampionat. Der zweite tankpool24-Pilot, André Kursim, hatte dagegen etwas Pech. Sein Mercedes-RaceTruck kämfte im 1. Rennen schon in der Einführungsrunde mit Elektrik-Problemen, möglicherweise eine Folge der extremen Regenfälle.

Im zweiten Rennen musste er somit ganz vom Ende des 19er-Feldes ins Rennen gehen, mit dem 11. Platz verpasste der junge Pilot nur knapp die Punkteränge. Am Sonntag war das Wetter dann etwas besser.
Im ersten Tagesrennen rutschten die beiden Piloten mit dem 12. und 13. wieder nur knapp an den Punkten vorbei. So setzte das Team nun alle Hoffnungen auf das Abschlussrennen.

Dies war geprägt von zwei folgenreichen und spektakulären Unfällen, wobei die beiden tankpool24-Mercedes relativ unbeschadet blieben. Einzig an Kursims Truck wurde die Kabine durch einen der Havaristen beschädigt. Er konnte das Rennen aber dennoch fortsetzen.

Rehfeld musste leider in aussichtsreicher Position liegend schon in der Anfangsphase des Rennens wegen einer defekten Bremsscheibe den Renntruck in die Box fahren. Nun lagen alle Hoffnungen auf Kursim; und tatsächlich hielt der tankpool24-Pilot bis zur Mitte der Rennendistanz den 10.Platz – bevor er von seinem Landsmann René Reinert aus den Punkterängen verdrängt wurde. In der Teammeisterschaft liegt tankpool24 mit 22 Punkten auf dem 5. Rang.

Teamchef Markus Bauer zeigte sich zufrieden. „Nach dem Pech in Spielberg mit dem vor Ort irreparablen Motorschaden haben die Jungens schon eine logistische Meisterleistung geboten. Nun sind auch die ersten Punkte dazu gekommen, und die beiden RaceTrucks liefen hervorragend und waren nur durch äußere Einflüsse zu stoppen. Wir sehen voller Zuversicht dem Saisonhöhepunkt, dem Truck Grand Prix am Nürburgring vom 26. bis 28. Juni entgegen.“

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